Lauperswil – Ruine Wartenstein

1383 brach zwischen der Stadt Bern und den Grafen von Neu-Kyburg Krieg aus. Dabei eroberten die Berner die Burg Wartenstein bei Lauperswil und brannten sie nieder. Die Überreste stehen heute noch. Sie sind ein beliebtes Maibummel-Ziel für Schulklassen – wohl auch, weil direkt bei der Ruine ein Grill mit Picknicktisch eingerichtet ist. Nach dem Essen erzählen die Lehrer den Kindern manchmal die Sage von Wartenstein. Und die geht so: 1383, als die Burg von den Bernern umlagert war, habe der letzte Schlossherr den Familienschatz in den Sodbrunnen geworfen und sich samt seiner einzigen Tochter in den Tod gestürzt. Der grosse Schlosshund sei geblieben und bewache den Schatz bis heute. Jeweils um Mitternacht setze er sich zum Eingang des einstigen Sodbrunnens und bleibe dort, bis die Kirchenglocke in Lauperswil 1 Uhr schlage. Danach gehe der Hund zum Kirchbrunnen, trinke Wasser und verschwinde in Richtung Friedhof. [26.09.2017]

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Lage
Im Wald, auf einem schmalen Berggrat.

Anreise
Zu Fuss: Am Wanderweg Moosegg-Längholz-Lauperswil-Zollbrück.
Mit dem ÖV: Bahnhof Neumühle, danach dem Wanderweg folgen.
Mit dem Auto: Nicht zugänglich. In Lauperswil dem Wegweiser „Burg“ folgen, dann an geeigneter Stelle parkieren und den Rest zu Fuss gehen.

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