Unterwegs im Zyberliland

„Zyberli“ sind kleine Wildpflaumen, „prunus spinosa“, wie der Botaniker sagen würde. An den steilen Hängen des Entlebuchs sollen in alter Zeit sehr viele Zyberlibäume gestanden sein. Ihr Holz galt als kostbar; von weit her kamen reiche Leute angereist, um die Bäume fällen und sich daraus schöne Stühle zimmern zu lassen. So sei der Zyberlibaum langsam verschwunden.

Nun haben unsere Nachbarn auf der anderen Seite des Napfs, in Romoos, das Zyberli wiederentdeckt. Sie pflanzten neue Zyberlibäume (aus den Früchten machen sie Konfitüre, Sirup, Glace), und unter dem Namen „Zyberliland“ schufen sie einen wunderbaren Natur- und Spielpark. Dieser zieht unzählige Besucher an, vor allem Familien. Die einzelnen Plätze sind durch Wanderwege verbunden, und als roter Faden dient die alte Sage von den Bergmandli, die das Entlebuch einst bevölkerten.

Wir waren kürzlich im Zyberliland Romoos unterwegs – und sind begeistert heimgekehrt. Die Natur-Spielplätze sind einzigartig: Die Kinder können klettern, Napfgold schürfen, den Bergmandlistimmen lauschen und vieles mehr. Empfehlenswert sind auch die Brätlistellen. Drei haben wir bereits besucht. Was uns dort erwartet hat? Lesen Sie am besten selbst:

Romoos – Haselschule
Romoos – Nüütelimine
Romoos – Talherrenburg